21. Woche
20+0 bis 20+6 · 2. Drittel
Käseschmiere, kräftige Tritte und Zeit für eine Reise
Auf einen Blick
Gewicht
Länge
Etwa 27 cm vom Scheitel bis zur Ferse, als Richtwert.2
Durchschnittswerte. Ultraschall-Schätzungen sind ungenau, und ob euer Kind gut wächst, beurteilt eure Ärztin.
Euer Baby
Seine Haut ist mit Käseschmiere bedeckt.2
Es tritt, boxt und dreht sich.2
Deine Partnerin
Kopfschmerzen sollten ab jetzt zeitnah ärztlich abgeklärt werden. So lässt sich eine Präeklampsie ausschließen.3
Die Lust auf Sex schwankt. Im ersten Drittel bremsen oft Übelkeit und Müdigkeit, im zweiten geht es vielen Frauen besser. Berührungen können durch die höhere Empfindlichkeit aber auch unangenehm sein.4,5
Vorsorge
Der zweite Ultraschall ist noch bis 21+6 möglich.6
Was du tun kannst
- Wollt ihr noch verreisen, ist die Zeit um die Mitte der Schwangerschaft gut geeignet. Wählt ein nahes Ziel und nehmt den Mutterpass mit.7
- Auf langen Fahrten helfen Kompressionsstrümpfe und regelmäßiges Bewegen der Füße. Plant Pausen ein.7
- Sex schadet bei normalem Verlauf nicht. Fragt einander, was sich gerade gut anfühlt.4,5
Quellen
- 1PLOS / WHO-Autorengruppe: Kiserud T et al.: The World Health Organization Fetal Growth Charts: A Multinational Longitudinal Study of Ultrasound Biometric Measurements and Estimated Fetal Weight. PLOS Med 2017;14(1):e1002220
- 2NHS (Best Start in Life): Week-by-week guide to pregnancy, Wochen 4–41
- 3BIÖG, familienplanung.de: Kopfschmerzen in der Schwangerschaft (Stand 13.06.2024)
- 4BIÖG, familienplanung.de: Sex in der Schwangerschaft (Stand 03.10.2024)
- 5BIÖG, familienplanung.de: Gemeinsam durch die Schwangerschaft, für Väter und Co-Mütter (Stand 13.06.2024)
- 6Gemeinsamer Bundesausschuss: Mutterschafts-Richtlinien, Fassung 16.07.2026, in Kraft 25.08.2026
- 7BIÖG, familienplanung.de: 17.–20. SSW (Stand 13.06.2024)
- 8NHS: Itching and intrahepatic cholestasis of pregnancy (geprüft 24.02.2026)
- 9Thieme / DGGG-Arbeitsgemeinschaft: Hagenbeck C et al.: Management of Intrahepatic Cholestasis of Pregnancy. Geburtsh Frauenheilk 2021;81:922–939
Stand 23. Oktober 2026