Zum Inhalt

Wenn es anders läuft

Zwillinge: Schwangerschaft, Vorsorge und Wahl der Klinik

Warum es bei Zwillingen auf die Plazenta ankommt, was sich bei der Vorsorge ändert, was häufiger vorkommt und wie ihr die Klinik wählt.

Passt für: 1. SSW bis Geburt4 Min. Lesezeit

Eine Schwangere sitzt auf dem Sofa, ihr Partner hält zwei kleine Babymützen hoch.
Symbolbild, mit KI erstellt

Das Wichtigste

  • Nach britischen Empfehlungen hängen die Risiken davon ab, ob sich eure Babys eine Plazenta teilen. Mit gemeinsamer Plazenta sind die Risiken höher.1
  • Der erste Basis-Ultraschall ist in der 9. bis 12. SSW. Dabei wird festgehalten, ob sich eure Babys eine Plazenta teilen.2
  • Ob sich eure Babys eine Plazenta teilen, wird beim ersten Basis-Ultraschall in der 9. bis 12. SSW festgehalten.2
  • Mit Mehrlingen braucht die Schwangerschaft eine besondere Überwachung. Zusätzliche Ultraschall-Kontrollen bezahlt die Krankenkasse als Teil der Vorsorge.2
  • Viele Zwillinge kommen zu früh. Britische Empfehlungen sagen: Etwa 6 von 10 Zwillingsschwangerschaften enden von selbst vor der 38. SSW.1, 3, 4
  • Viele Zwillinge kommen zu früh. Nach britischen Empfehlungen enden etwa 60 von 100 Zwillingsschwangerschaften von selbst vor 37+0, also vor der 38. SSW.1, 3, 4
  • Sucht eine Klinik mit Erfahrung in Zwillingsgeburten. Nehmt früh Kontakt auf, am besten um die 32. bis 34. SSW.4, 2

Wie häufig Zwillinge sind

2024 war in Deutschland jedes 32. Kind ein Mehrling. Fast alle Mehrlinge waren Zwillinge, genau 97,7 Prozent.5

2024 war in Deutschland jedes 32. geborene Kind ein Mehrling, das sind 3,1 Prozent. 97,7 Prozent dieser Mehrlinge waren Zwillinge.5

Werden bei einer Kinderwunschbehandlung mehrere Embryonen eingesetzt, sind Mehrlinge besonders häufig.4

Mehrlinge sind besonders häufig, wenn bei einer Kinderwunschbehandlung mehrere Embryonen eingesetzt wurden.4

Der Anteil der Mehrlinge sinkt seit 2017 und war 2024 so niedrig wie zuletzt 1997. Das Statistische Bundesamt erklärt das damit, dass bei künstlicher Befruchtung zunehmend nur ein Embryo eingesetzt wird.5

Mütter von Mehrlingen waren 2024 bei der Geburt im Schnitt 32,9 Jahre alt, Mütter eines Kindes 31,8 Jahre.5

Eineiig, zweieiig und warum die Plazenta zählt

Eineiige Zwillinge entstehen aus einer einzigen befruchteten Eizelle. Diese Eizelle teilt sich. Zweieiige Zwillinge entstehen aus zwei Eizellen. Jede wird von einem eigenen Spermium befruchtet.4, 6

Eineiige Zwillinge entstehen aus einer befruchteten Eizelle, die sich teilt. Zweieiige Zwillinge entstehen aus zwei Eizellen, die je von einem eigenen Spermium befruchtet werden.4, 6

Etwa 7 von 10 Zwillingen sind zweieiig. Eineiige Zwillinge sind immer beide Jungen oder beide Mädchen.4, 6

Rund 70 von 100 Zwillingen sind zweieiig. Eineiige Zwillinge haben immer dasselbe Geschlecht.4, 6

Am genauesten lässt sich nach britischen Empfehlungen mit einem DNA-Test nach der Geburt feststellen, ob Zwillinge eineiig sind.6

Wichtig ist: Teilen sich eure Babys eine Plazenta? Dann sind die Risiken höher. Ob eure Babys eineiig sind, ist dafür nicht entscheidend. So sagen es britische Empfehlungen.1

In einer Zwillingsschwangerschaft hängen die Risiken nach britischen Empfehlungen davon ab, ob sich eure Babys eine Plazenta teilen, und nicht davon, ob eure Babys eineiig sind. Mit gemeinsamer Plazenta sind die Risiken höher.1

Eineiige Zwillinge teilen sich meist eine Plazenta. Die Plazenta ist nicht immer gleich aufgeteilt. Deshalb wird die Schwangerschaft noch genauer überwacht.4

Eineiige Zwillinge haben meist eine gemeinsame Plazenta, die nicht immer gleichmäßig aufgeteilt ist. Eine Schwangerschaft mit eineiigen Zwillingen wird deshalb noch sorgfältiger überwacht.4

Fachleute sprechen von Chorionizität. Gemeint ist die Zahl der äußeren Eihäute. Gibt es nur eine, teilen sich eure Babys eine Plazenta. Das heißt monochorial. Gibt es zwei, heißt das dichorial.1

Die Zahl der äußeren Eihäute heißt Chorionizität. Bei einer gemeinsamen äußeren Eihaut teilen sich eure Babys eine Plazenta, das heißt monochorial. Zwei äußere Eihäute heißen dichorial.1

Die Zahl der Fruchthöhlen heißt Amnionizität. Eine gemeinsame Fruchthöhle heißt monoamnial. Zwei getrennte Fruchthöhlen heißen diamnial.1

Die Zahl der inneren Eihäute, also der Fruchthöhlen, heißt Amnionizität. Eine gemeinsame Fruchthöhle heißt monoamnial, zwei getrennte Fruchthöhlen heißen diamnial.1

Bei Zwillingen gibt es drei Formen. DCDA heißt: Jedes Baby hat eine eigene Plazenta und Fruchthöhle. MCDA heißt: Eure Babys teilen sich eine Plazenta, die Fruchthöhlen sind getrennt. MCMA heißt: Eure Babys teilen sich Plazenta und Fruchthöhle. MCMA ist sehr selten.1, 3

Bei Zwillingen gibt es drei Formen: dichorial-diamnial (DCDA) mit je eigener Plazenta und Fruchthöhle, monochorial-diamnial (MCDA) mit einer Plazenta und getrennten Fruchthöhlen und monochorial-monoamnial (MCMA) mit gemeinsamer Plazenta und Fruchthöhle. MCMA ist sehr selten.1, 3

Zweieiige Zwillinge haben immer je eine eigene Plazenta. Eineiige Zwillinge teilen sich meist eine Plazenta. Manche eineiige Zwillinge haben aber getrennte Plazenten.3

Zweieiige Zwillinge sind immer DCDA. Eineiige Zwillinge sind meist MCDA, manche DCDA und sehr selten MCMA.3

Wann die Plazenta-Art bestimmt wird

Der erste Basis-Ultraschall ist in der 9. bis 12. SSW. Dabei wird festgehalten, ob es Mehrlinge sind. Festgehalten wird auch, ob sich eure Babys eine Plazenta teilen.2

Beim ersten Basis-Ultraschall zwischen 8+0 und 11+6, also in der 9. bis 12. SSW, wird nach der Mutterschafts-Richtlinie festgehalten, ob es Mehrlinge sind und ob die Schwangerschaft monochorial ist.2

Britische Empfehlungen raten: Die Art der Plazenta soll früh bestimmt werden. Am besten beim Ultraschall in der 12. bis 15. SSW.1

Britische Empfehlungen raten, die Plazenta-Art im ersten Drittel der Schwangerschaft zu bestimmen, am besten beim Ultraschall zwischen etwa 11+2 und 14+1, also in der 12. bis 15. SSW.1

Ist unklar, ob sich eure Babys eine Plazenta teilen? Dann wird die Schwangerschaft betreut, als wäre es so. Das gilt, bis das Gegenteil feststeht. So sagen es britische Empfehlungen.1

Ist die Plazenta-Art unklar, wird die Schwangerschaft nach britischen Empfehlungen so betreut, als würden sich eure Babys eine Plazenta teilen, bis das Gegenteil feststeht.1

Für die Frage, ob Zwillinge eineiig oder zweieiig sind, nennt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit die 11. bis 14. SSW.4

Vorsorge und Ultraschall

Mit Mehrlingen braucht die Schwangerschaft eine besondere Überwachung. So steht es in der Mutterschafts-Richtlinie.2

Nach der Mutterschafts-Richtlinie gelten Mehrlinge als Schwangerschaft mit besonderem Überwachungsbedarf.2

Mit Mehrlingen können mehr Vorsorgetermine nötig sein. Bis zur 32. SSW öfter als alle 4 Wochen. In den letzten 8 Wochen öfter als alle 2 Wochen.2

Mit Mehrlingen können Vorsorgeuntersuchungen nach der Mutterschafts-Richtlinie häufiger angezeigt sein: bis zur 32. SSW öfter als alle vier Wochen, in den letzten acht Wochen öfter als alle zwei Wochen.2

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit nennt für Zwillinge diese Abstände. Vorsorge alle 2 Wochen statt jeden Monat. Ab der 28. SSW jede Woche. Mindestens einmal im Monat ein Ultraschall. Bei eineiigen Zwillingen oder Komplikationen öfter.4

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit nennt für Zwillinge Vorsorgetermine alle zwei Wochen statt monatlich und ab der 28. SSW jede Woche. Ein Ultraschall ist mindestens monatlich vorgesehen, bei eineiigen Zwillingen oder Komplikationen häufiger.4

Mit Mehrlingen gibt es zusätzliche Ultraschall-Kontrollen. Die Krankenkasse bezahlt diese Kontrollen als Teil der Vorsorge.2

Zusätzliche Ultraschall-Kontrollen zur Überwachung einer Mehrlingsschwangerschaft gehören nach der Mutterschafts-Richtlinie zur Vorsorge, die die Krankenkasse bezahlt.2

Britische Empfehlungen sehen bei DCDA-Zwillingen meist alle 4 Wochen einen Ultraschall vor. Bei MCDA-Zwillingen ab der 17. SSW alle 2 Wochen. Bei MCMA-Zwillingen gibt es häufige Kontrollen in einem spezialisierten Zentrum.1, 3

Bei DCDA-Zwillingen ist nach britischen Empfehlungen meist alle vier Wochen ein Ultraschall vorgesehen, bei MCDA-Zwillingen ab der 17. SSW alle zwei Wochen. MCMA-Zwillinge werden häufig kontrolliert und in einem spezialisierten Zentrum betreut.1, 3

Wachsen die Kinder einer Mehrlingsschwangerschaft unterschiedlich, ist das nach der Mutterschafts-Richtlinie ein Grund für einen Doppler-Ultraschall. Mehrlinge sind dort zudem ein Grund, das CTG zu wiederholen.2

Der Bluttest auf den Rhesusfaktor des Kindes gilt bei Mehrlingen noch nicht als zuverlässig genug und wird dann nicht empfohlen. Ist sie Rhesus-negativ, wird nach der Geburt der Rhesusfaktor jedes Kindes bestimmt.2

Untersuchungen der Pränataldiagnostik werden auch bei Zwillingen angeboten. Ob untersucht wird, entscheidet am Ende sie.4

Pränataldiagnostik wird bei Zwillingen wie in jeder Schwangerschaft angeboten. Ob untersucht wird, entscheidet am Ende sie.4

In den Mutterpass soll ein Ultraschallbild, auf dem die Versorgung beider Babys gut zu sehen ist.4

Was bei Zwillingen häufiger vorkommt

Viele Zwillinge kommen zu früh. Etwa 6 von 10 Zwillingsschwangerschaften enden von selbst vor 37+0. Das ist vor der 38. SSW. Diese Zahl nennen britische Empfehlungen.1, 3, 4

Viele Zwillinge kommen zu früh. Nach britischen Empfehlungen enden etwa 60 von 100 Zwillingsschwangerschaften von selbst vor 37+0, also vor der 38. SSW.1, 3, 4

Mit Mehrlingen ist das Risiko für eine Präeklampsie höher. Das steht in der Leitlinie zu Bluthochdruck in der Schwangerschaft. Der Blutdruck wird deshalb besonders genau überwacht.7, 4

Mehrlinge gelten in der deutschsprachigen Leitlinie zu Bluthochdruck in der Schwangerschaft als Risikofaktor für eine Präeklampsie. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit rät, den Blutdruck bei Zwillingen besonders sorgfältig zu überwachen.7, 4

Mehrlinge wachsen häufiger zu wenig. Teilen sich eure Babys eine Plazenta, kann ein Baby kleiner bleiben.8, 4

Mehrlinge wachsen häufiger zu wenig. Die deutschsprachige Leitlinie zur Wachstumsrestriktion führt die Mehrlingsschwangerschaft als Risikofaktor. Teilen sich eure Babys eine Plazenta, kann ein Baby kleiner bleiben.8, 4

Teilen sich eure Babys eine Plazenta, kann ein FFTS entstehen. Dabei fließt Blut von einem Baby zum anderen. Das kann das Herz von beiden Babys stark belasten.4, 1, 3

Nur wenn sich eure Babys eine Plazenta teilen, kann ein fetofetales Transfusionssyndrom (FFTS) entstehen. Dabei fließt Blut von einem Baby zum anderen. Das kann die Herzen beider Babys stark belasten.4, 1, 3

Ein FFTS betrifft etwa 10 bis 15 von 100 Zwillingen mit gemeinsamer Plazenta. Das sagen britische Empfehlungen. Am höchsten ist das Risiko bei MCDA-Zwillingen.3, 1

Ein FFTS betrifft nach britischen Empfehlungen 10 bis 15 von 100 monochorialen Zwillingen. Am höchsten ist das Risiko bei MCDA-Zwillingen.3, 1

TAPS ist eine seltene, chronische Form der Blutverschiebung zwischen Zwillingen mit gemeinsamer Plazenta, ohne Unterschied in der Fruchtwassermenge.1

Teilen sich Zwillinge Plazenta und Fruchthöhle (MCMA), verwickeln sich häufig die Nabelschnüre.3

Bei Zwillingen kommen Fehlbildungen etwas öfter vor als bei einem Kind.4

Fehlbildungen sind bei Zwillingen etwas häufiger als bei einem Kind.4

Mit Zwillingen bekommt sie häufiger eine Blutarmut als mit einem Kind. Das Risiko für starken Blutverlust nach der Geburt ist höher.1, 3

Blutarmut kommt bei ihr in einer Zwillingsschwangerschaft häufiger vor als mit einem Kind. Eine Mehrlingsschwangerschaft ist zudem ein Risikofaktor für stärkeren Blutverlust nach der Geburt.1, 3

Mit Zwillingen ist es für ihren Körper anstrengender. Sie nimmt mehr zu. Ihr Bauch wächst früher und kann sehr groß werden.4

Mit Zwillingen ist die körperliche Belastung größer: Sie nimmt mehr zu, ihr Bauch wächst früher und kann sehr groß werden.4

Viele werdende Zwillingseltern hatten eine Kinderwunschbehandlung. Früh hören viele Zwillingseltern, dass Komplikationen häufiger sind. Die Sorge ist dann oft besonders groß.4

Viele werdende Zwillingseltern haben eine Kinderwunschbehandlung hinter sich und werden früh auf die höhere Rate an Komplikationen hingewiesen. Die Sorge ist dann oft besonders groß.4

Die passende Klinik

Mit Zwillingen kommen Hausgeburt und Geburtshaus nicht infrage. Der Grund: Die Geburt ist medizinisch anspruchsvoller.4

Hausgeburt und Geburtshaus kommen bei Zwillingen nach Angaben des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit nicht infrage, weil die Geburt medizinisch anspruchsvoller ist.4

Sucht eine Klinik, die Erfahrung mit Zwillingsgeburten hat. Ist die Schwangerschaft komplizierter, kann ein Perinatalzentrum sinnvoll sein.4

Sucht eine Klinik mit Erfahrung in Zwillingsgeburten. Ist die Schwangerschaft komplizierter, kann ein spezialisiertes Perinatalzentrum sinnvoll sein.4

Meldet euch früh bei der Klinik, am besten in der 32. bis 34. SSW. Ihre Ärztin soll sie rechtzeitig in der Klinik vorstellen. Die Klinik plant dann die Geburt.4, 2

Nehmt früh Kontakt zur Klinik auf, am besten um die 32. bis 34. SSW. Nach der Mutterschafts-Richtlinie soll ihre Ärztin sie rechtzeitig in der gewählten Geburtsklinik vorstellen, die Klinik plant dann die Geburt.4, 2

Es gibt vier Stufen von Geburtskliniken. Die höchste ist das Perinatalzentrum Level 1. Welche Stufe passt, hängt zum Beispiel von Gewicht und Schwangerschaftswoche ab.9

Geburtskliniken haben nach der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses vier Versorgungsstufen: Perinatalzentrum Level 1, Perinatalzentrum Level 2, perinataler Schwerpunkt und Geburtsklinik. Welche Stufe vorgesehen ist, richtet sich unter anderem nach erwartetem Gewicht, Schwangerschaftswoche und vorgeburtlich erkannten Erkrankungen.9

Ein Perinatalzentrum Level 1 ist unter anderem vorgesehen, wenn ein Frühgeborenes unter 1.250 g oder vor 29+0 erwartet wird, bei Drillingen vor 33+0 und bei mehr als drei Mehrlingen.9

Ein Perinatalzentrum Level 2 ist unter anderem vorgesehen, wenn ein Frühgeborenes mit 1.250 bis 1.499 g oder zwischen 29+0 und 31+6 erwartet wird. Ein perinataler Schwerpunkt ist unter anderem für erwartete Frühgeborene ab 1.500 g zwischen 32+0 und 36+6 vorgesehen.9

Eine einfache Geburtsklinik ist nur vorgesehen, wenn eure Babys ab 37+0 kommen. Und nur, wenn keine Komplikationen zu erwarten sind.9

Die unterste Stufe, die Geburtsklinik, ist nur vorgesehen ab 37+0, wenn keine Komplikationen zu erwarten sind und keines der Kriterien für eine höhere Stufe zutrifft.9

Passt die Klinik nicht zum Risiko? Dann ist bei Bedarf eine sofortige Verlegung in eine passende Klinik Pflicht.9

Passt die Versorgungsstufe einer Klinik nicht zum Risiko, ist bei Bedarf eine unverzügliche Verlegung in eine passende Klinik vorgeschrieben.9

Droht eine Frühgeburt, kann eine Verlegung in eine andere Klinik nötig sein. Der Grund: Die Station für Neugeborene braucht Platz für beide Babys. So sagen es britische Empfehlungen.10

Nach britischen Empfehlungen kann bei drohender Frühgeburt eine Verlegung nötig sein, damit die Neugeborenen-Station Platz für beide Babys hat.10

Nach britischen Empfehlungen kann bei drohender Frühgeburt eine Verlegung nötig sein, damit die Neugeborenen-Station Platz für beide Babys hat.10

Was du tun kannst

  • Schaut auf perinatalzentren.org nach Perinatalzentren in eurer Nähe. Macht das, bevor ihr euch für eine Klinik entscheidet.9
  • Schaut euch auf perinatalzentren.org die Daten der Perinatalzentren in eurer Nähe an, bevor ihr euch für eine Klinik entscheidet.9
  • Fragt Frauenärztin, Frauenarzt oder Hebamme, welche Klinik zu euch passt.4
  • Lasst euch bei der Wahl der Klinik von Frauenärztin, Frauenarzt oder Hebamme beraten.4

Passt dazu

Quellen

  1. 1National Institute for Health and Care Excellence (NICE): Twin and triplet pregnancy (NG137), Recommendations und Terms used
  2. 2Gemeinsamer Bundesausschuss: Mutterschafts-Richtlinie (Mu-RL) mit Anlagen I a bis I d, II und Versicherteninformationen
  3. 3NHS (England): Antenatal care with twins
  4. 4BIÖG, familienplanung.de: Schwanger mit Zwillingen
  5. 5Statistisches Bundesamt (Destatis): Jedes 32. Geborene ist ein Mehrlingskind (Zahl der Woche Nr. 12)
  6. 6NHS (England): Pregnant with twins
  7. 7DGGG / Thieme, Volltext PMC12324857: Hypertensive Disorders in Pregnancy (HDP): Diagnostics and Therapy. Leitlinie DGGG, OEGGG, SGGG (S2k, AWMF 015/018, Juni 2024), Geburtshilfe Frauenheilkd 2025;85(8):810–850, Tabelle 6
  8. 8DGGG / Thieme, Volltext PMC12517772: Fetal Growth Restriction. Leitlinie DGGG, OEGGG, SGGG (S2k, AWMF 015/080, Oktober 2024), Tabelle 5 und Empfehlung 3.E3
  9. 9Gemeinsamer Bundesausschuss: Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifgeborene (QFR-RL), § 3 bis § 5
  10. 10NHS (England): Your newborn twins

Stand 30. Oktober 2026